Lenzburg AG: Grossbrand in Kunststofffabrik – 50 Personen evakuiert

In einer Kunststofffabrik in Lenzburg brach am Donnerstagmorgen ein Brand aus.

Rund 50 Personen konnten evakuiert werden und es wurde niemand verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.

Die Kantonale Notrufzentrale erhielt am Donnerstag, 27. Juni 2024, kurz vor 08.00 Uhr mehrere Meldungen über einen Brand in der Industrie in Lenzburg. Die alarmierten Rettungskräfte konnten bereits während der Anfahrt eine schwarze Rauchsäule am Himmel feststellen. Umgehend wurden weitere Feuerwehren aufgeboten. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung aufgefordert, Türen und Fenster zu schliessen.

Der Brand konnte in der Produktion einer Kunststofffabrik festgestellt werden. Mit einem Grossaufgebot standen die Feuerwehren Lenzburg, Aarau, Brugg, Chestenberg und Seon gemeinsam im Löscheinsatz. Da das Löschen mit Wasser aufgrund der noch unbekannten Chemikalien nicht möglich war, wurden spezielle Löschmittel wie Schaum und Kohlendioxid (CO2) eingesetzt. Die Feuerwehren konnten den Brand unter Kontrolle bringen und weitere Gebäudeteile vor den Flammen schützen.

Rund 50 Personen konnten aus den betroffenen sowie angrenzenden Gebäuden evakuiert werden. Sämtliche anwesenden Personen blieben glücklicherweise unverletzt. Für die Bevölkerung konnte noch am Morgen via Alertswiss-App Entwarnung gegeben werden.

Gemäss ersten Ermittlungen brach das Feuer ursprünglich im Bereich einer Produktionsmaschine aus. Die Brandermittler der Kantonspolizei Aargau arbeiten zurzeit daran, die Brandursache zu klären.

Erneuter Brandausbruch im Dachbereich

Gegen 20.20 Uhr am Donnerstagabend meldete die Feuerwehr, dass es im Dachbereich der Kunststofffabrik erneut zu einem Brand kam. Daraufhin wurden nochmals mehrere Feuerwehren aufgeboten und Löscharbeiten auf dem Dach durchgeführt. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Welche Umstände zu einem erneuten Brand geführt haben, wird nun ebenfalls durch die Brandermittler der Kantonspolizei Aargau geklärt.



 

Quelle: Kantonspolizei Aargau
Bildquelle: Kantonspolizei Aargau