Bex / St-Maurice VD: A9 und Bahn nach Lastwagen-Unfall gesperrt – Explosionsgefahr

Am Mittwoch, 25. Februar, gegen Ende des Vormittags, ereignete sich auf der Autobahn A9 zwischen Bex und St-Maurice ein Verkehrsunfall mit einem Lastwagen.

Der Lenker des Fahrzeugs wurde leicht verletzt.

Während der Bergungsarbeiten wurde aufgrund eines hohen Explosionsrisikos durch ausgetretene Kohlenwasserstoffe sowohl die Autobahn A9 als auch die nahegelegene Bahnlinie in beiden Richtungen gesperrt.

Der zuständige Staatsanwalt wurde informiert und eröffnete eine Strafuntersuchung.

Am Mittwoch, 25. Februar 2026, gegen 11.30 Uhr, wurde das Alarmzentrum (CTA-118) über einen Verkehrsunfall mit einem Lastwagen auf der Autobahn A9, Fahrbahn Rhône, zwischen Bex und St-Maurice informiert.

Aus noch zu klärenden Gründen kollidierte der 44-jährige italienische Lastwagenlenker, wohnhaft in Italien, mit einem unbesetzten Sicherungsfahrzeug der Generaldirektion für Mobilität und Strassen (DGMR), das auf der rechten Fahrspur abgestellt war, um eine Spurensperrung abzusichern.

Der Lastwagenlenker wurde beim Aufprall leicht verletzt und mit der Ambulanz ins Spital Riviera Chablais in Rennaz gebracht. Der Staatsanwalt eröffnete eine Strafuntersuchung und beauftragte die mobile Gendarmerie mit den Ermittlungen.

Während der Bergungsarbeiten wurde festgestellt, dass aus den Tanks der Zugmaschine Flüssigerdgas (LNG) austrat.

Aufgrund der Eigenschaften dieses Gases und des damit verbundenen Explosionsrisikos wurde ein Sicherheitsperimeter von 100 Metern eingerichtet.

Während der Abpumparbeiten blieb sowohl der Autobahn- als auch der Bahnverkehr in beiden Richtungen gesperrt. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

Die vollständige Wiedereröffnung von Autobahn und Bahnstrecke erfolgte gegen 04.00 Uhr.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Waadtländer Gendarmerie und der Polizei Chablais, zwei Ambulanzteams, Mitarbeitende der DGMR, die Feuerwehren SDIS Riviera und Chablais, der SPSL, der Unterstützungsdienst CIMO Monthey, ein Inspektor der Gebäudeversicherung (ECA), die Zivilschutzorganisation des Kantons Waadt, der Lösch- und Rettungszug (TES), ein Vertreter der SBB, der kantonale Führungsstab (EMCC), die Generaldirektion Umwelt (DGE) sowie die Generaldirektion Gesundheit (DGS). Auch die Kantonspolizei Wallis war auf ihrem Gebiet im Einsatz.

 

Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Kantonspolizei Waadt

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