Zürich ZH: 300 Personen evakuiert – vier Menschen nach Chemiealarm im Spital

Am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr ist ein Grossaufgebot an Einsatzkräften in den Kreis 1 an die Bahnhofstrasse ausgerückt.

Grund dafür war der Austritt von Kältemittel. Zwölf Personen wurden vor Ort medizinisch versorgt, vier davon durch den Rettungsdienst hospitalisiert.

Am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale 144/118 (ELZ) von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) der Alarm einer Gefahrenmeldeanlage aus einem Gewerbegebäude ein.

Zudem meldeten Personen der ELZ, dass weiss-schwarzer Rauch zu sehen sei.

Sofort rückte ein Grossaufgebot an Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Sanität von SRZ sowie der Stadtpolizei Zürich an den Einsatzort an der Bahnhofstrasse aus.

Die rund 300 Personen, die sich im Gebäude aufhielten, wurden sofort evakuiert und der öffentliche Verkehr rund um den Einsatzort eingestellt.

Parallel dazu startete die Berufsfeuerwehr sofort mit der Erkundung des Gebäudes.



Es zeigte sich, dass in einem in sich geschlossenen Technikraum eine Kälteanlage Leck geschlagen war. In der Folge traten rund 30 Kilogramm Kältemittel aus.

Die Berufsfeuerwehr konnte den weiteren Austritt stoppen und das Gewerbegebäude nach der Durchführung von Messungen im Hinblick auf Restschadstoffe und der Rücksprache mit einem Chemiefachberater nach rund zwei Stunden wieder freigeben.

Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr und die Sanität von SRZ mit den jeweiligen Einsatzleitungen. Ebenso aufgeboten wurden mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Zürich samt Einsatzleitung sowie Spezialisten der VBZ und ein Kältetechniker. Sämtliche Mittel wurden durch die Einsatzleitzentrale 144/118 von SRZ alarmiert und koordiniert.

 

Quelle: Schutz & Rettung Zürich
Bildquelle: Schutz & Rettung Zürich

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