Ecublens VD: Grossbrand in Recyclinglager – hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen Feuer

Am Freitag, 28. August, ist im Lager der Firma Thévenaz-Leduc in Ecublens ein Brand ausgebrochen.

Das Feuer nahm ein erhebliches Ausmass an und führte zu einer starken Rauchentwicklung. Mehrere hundert Einsatzkräfte wurden während der Nacht mobilisiert. Am Samstagmorgen ist das Feuer unter Kontrolle, die Löscharbeiten werden jedoch noch viele Stunden andauern.

Am Freitag, 28. August, kurz vor 19.00 Uhr, brach im Lager für die Verarbeitung von hauptsächlich metallischen Abfällen der Firma Thévenaz-Leduc in Ecublens ein Feuer aus. Der Brand entstand in einem Haufen von Fahrzeugen, die unter einer sehr grossen Überdachung gelagert waren. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr nahm das Feuer ein erhebliches Ausmass an und führte zu einer starken Rauchentwicklung.

Der Brand erforderte während der Nacht den Einsatz umfangreicher Rettungsmittel. Mehrere hundert Einsatzkräfte der kantonalen und kommunalen Rettungsdienste wurden mobilisiert. Am Samstagmorgen ist das Feuer auf den betroffenen Bereich begrenzt. Der Einsatz dürfte jedoch noch viele Stunden dauern, da die Feuerwehr den Brand vollständig löschen und die Abfälle zerkleinern muss, um verbleibende Brandherde zu beseitigen und jedes Risiko eines erneuten Aufflammens zu verhindern.

Aus gesundheitlicher Sicht wird Personen, die dem Rauch direkt ausgesetzt sind (sichtbare Rauchfahne oder Geruch), empfohlen, sich so weit wie möglich in Innenräumen aufzuhalten, Türen und Fenster zu schliessen sowie Lüftung und Klimaanlage auszuschalten. Falls ein Aufenthalt im Freien notwendig ist, wird das Tragen einer Schutzmaske des Typs FFP2 empfohlen. Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind besonders betroffen. Bei anhaltenden Reizungen des Halses oder der Augen, bei Symptomen oder Atembeschwerden ist ein Arzt aufzusuchen.

Es wird empfohlen, körperliche Anstrengungen und sportliche Aktivitäten im Freien zu vermeiden. Die Durchführung von Veranstaltungen liegt im Ermessen der Organisatoren und Gemeinden.

Was den Verkehr betrifft, hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Waadtländer Zivilschutz eine Verkehrsentlastung auf der Autobahn eingerichtet. Die Sperrung wird noch mehrere Stunden dauern und betrifft beide Fahrtrichtungen zwischen den Anschlüssen Morges-Crissier und Morges-Malley. Die Bevölkerung wird gebeten, diesen Bereich sowie generell das Gebiet im Westen von Lausanne unbedingt zu meiden.

Die Staatsanwaltschaft wurde informiert.

 

Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Printscreen GoogleMaps

Publireportagen