Küchenbrand im 2. Stock: 40 Feuerwehrleute im Einsatz – Mutter und Kleinkind im Spital

(Rorschach SG). Am Montagmittag (19.10.2026) ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Küchenbrand gekommen.

Die Kantonspolizei St.Gallen, die Feuerwehr und der Rettungsdienst rückten aus. Personen, welche sich im Mehrfamilienhaus befanden, konnten evakuiert werden. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. In der betroffenen Wohnung entstand Sachschaden von rund 1’500 Franken.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ereignis: Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus
  • Ort: Reitbahnstrasse in Rorschach
  • Zeitpunkt: Montag, 19. Oktober 2026, kurz vor 13.45 Uhr
  • Brandort: Wohnung im zweiten Stock
  • Evakuierung: Weitere Personen aus dem Mehrfamilienhaus in Sicherheit gebracht
  • Feuerwehr: 40 Angehörige im Einsatz
  • Polizei: Drei Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen
  • Rettungsdienst: Zwei Rettungswagen mit vier Mitarbeitenden
  • Spitaltransport: 30-jährige Frau und einjähriges Kind vorsorglich ins Spital gebracht
  • Sachschaden: Rund 1’500 Franken

Kurz vor 13:45 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Reitbahnstrasse. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich die Bewohnenden der betroffenen Wohnung bereits vor dem Gebäude. Weitere Personen, die sich noch im Mehrfamilienhaus aufhielten, wurden durch die Einsatzkräfte evakuiert.

Von ausserhalb des Gebäudes war zunächst kein Rauch feststellbar. Beim Betreten der Wohnung im zweiten Stock stellten die Einsatzkräfte offene Flammen im Küchenbereich der Wohnung fest. Die zuständige Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle und löschte ihn.

Es entstand Sachschaden von rund 1’500 Franken.

Der vorsorglich aufgebotene Rettungsdienst kontrollierte mehrere Personen vor Ort. Eine 30-jährige Frau und ihr einjähriges Kind wurden vorsorglich vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Im Einsatz standen drei Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, die zuständige Feuerwehr mit 40 Angehörigen sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und vier Mitarbeitenden.

Polizei.news informiert | Küchenbrände und Brandschutz

Feuer in der Küche: So schützen Sie sich und Ihre Familie

Ein Küchenbrand kann sich innerhalb kurzer Zeit zu einer ernsten Gefahr entwickeln. Besonders heikel sind brennendes Fett und Öl, unbeaufsichtigte Pfannen oder Gegenstände, die sich zu nahe an heissen Herdplatten befinden.

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus können neben der betroffenen Wohnung auch andere Bewohnende gefährdet sein. Rauch kann die Sicht beeinträchtigen und Fluchtwege unpassierbar machen. Deshalb ist es wichtig, Brandgefahren frühzeitig zu erkennen und im Notfall richtig zu handeln.

Sechs Tipps: So verhindern Sie einen Küchenbrand

1. Kochherd nie unbeaufsichtigt lassen

Bleiben Sie in der Nähe, wenn Sie kochen. Insbesondere erhitztes Fett und Öl können bei zu hohen Temperaturen Feuer fangen.

2. Brennbare Gegenstände vom Herd fernhalten

Küchentücher, Papier, Verpackungen und andere brennbare Materialien gehören nicht auf oder direkt neben die Kochplatten.

3. Vorsicht beim Erhitzen von Öl

Öl darf nicht überhitzt werden. Geben Sie kein Wasser in sehr heisses oder brennendes Fett.

4. Kinder vor heissen Kochstellen schützen

Nutzen Sie nach Möglichkeit die hinteren Kochplatten, drehen Sie Pfannenstiele nach hinten und verwenden Sie bei kleinen Kindern einen geeigneten Herdschutz.

5. Rauchmelder und Löschmittel bereithalten

Rauchmelder können frühzeitig auf einen Brand aufmerksam machen. Geeignete Löschmittel sollten gut erreichbar sein. Für Fettbrände eignen sich beispielsweise Feuerlöscher der Brandklasse F.

6. Elektrogeräte regelmässig kontrollieren

Beschädigte Kabel oder defekte Geräte dürfen nicht weiterverwendet werden. Lassen Sie festgestellte Mängel fachgerecht beheben.

Besonders wichtig: Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen!

Gerät Öl oder Fett in einer Pfanne in Brand, kann Wasser eine explosionsartige Ausbreitung des brennenden Fetts verursachen. Dabei besteht die Gefahr schwerer Verbrennungen und einer raschen Brandausbreitung.

Richtig handeln: Ist dies gefahrlos möglich, schalten Sie die Wärmequelle ab. Ein kleiner Fettbrand kann mit einem passenden Deckel oder einem geeigneten Fettbrandlöscher erstickt werden.

Nicht riskieren: Wenn sich das Feuer ausbreitet oder Sie unsicher sind, verlassen Sie den Gefahrenbereich, warnen Sie andere Personen und alarmieren Sie sofort die Feuerwehr. Versuchen Sie niemals, eine brennende Pfanne nach draussen zu tragen.

Brand im Mehrfamilienhaus: Was tun?

1. Feuerwehr alarmieren: Wählen Sie in der Schweiz die Notrufnummer 118 und nennen Sie den genauen Brandort.

2. Andere warnen: Machen Sie gefährdete Personen auf das Feuer aufmerksam, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

3. Türen schliessen: Schliessen Sie nach Möglichkeit Türen und Fenster, um die Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verlangsamen.

4. Rauchfreie Fluchtwege benutzen: Verlassen Sie das Gebäude über das Treppenhaus, sofern dieses sicher passierbar ist. Verwenden Sie keinen Lift.

5. Verrauchtes Treppenhaus meiden: Ist der Fluchtweg verraucht, bleiben Sie in einem möglichst sicheren Raum, schliessen Sie die Tür, alarmieren Sie die Feuerwehr und machen Sie auf Ihren Standort aufmerksam.

6. Nicht ins Gebäude zurückkehren: Warten Sie ausserhalb des Gefahrenbereichs auf die Freigabe durch die Einsatzkräfte.

Gut zu wissen: Auch wenn von aussen zunächst kein Rauch sichtbar ist, kann sich im Inneren eines Gebäudes bereits ein Brand entwickelt haben. Nehmen Sie deshalb Brandgeruch, ungewöhnliche Geräusche und Rauchwarnmeldungen immer ernst.

Zur Einordnung: Die Ursache des Küchenbrands in Rorschach wird in der Polizeimeldung nicht genannt. Die Präventionstipps sind allgemeine Empfehlungen und keine Aussage zum Auslöser dieses Ereignisses.

 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei St.Gallen

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