19-Jährige gerät auf Gegenfahrbahn: Drei Menschen und Hund bei Crash verletzt

(Bubendorf BL). Am Montagabend, 2. November 2026, kurz nach 18.00 Uhr, ereignete sich auf der Oberen Hauensteinstrasse in Bubendorf BL, zwischen Bad Bubendorf und Talhaus, eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.

Bei dem Unfall wurden drei Personen und ein Hund verletzt.

Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallort: Obere Hauensteinstrasse zwischen Bad Bubendorf und Talhaus.
  • Zeitpunkt: Montag, 2. November 2026, kurz nach 18.00 Uhr.
  • Unfallart: Seitlich-frontale Kollision zweier Personenwagen.
  • Beteiligte Fahrzeuge: Blauer Citroen und weisser Ford.
  • Unfallhergang: Die Citroen-Lenkerin geriet aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
  • Verletzte Personen: Eine 19-jährige Lenkerin, ihre Beifahrerin und eine 46-jährige Lenkerin.
  • Verletztes Tier: Ein Hund wurde in eine Tierklinik gebracht.
  • Rettung: Rettungsdienste und Rega brachten die verletzten Personen in umliegende Spitäler.
  • Fahrzeuge: Beide Autos wurden stark beschädigt und abgeschleppt.
  • Strassensperre: Rund vier Stunden.
  • Öffentlicher Verkehr: Kurzzeitig eingeschränkt.
  • Ermittlungen: Die Polizei klärt den genauen Unfallhergang.
  • Zeugen gesucht: Hinweise an 061 553 35 35.

Citroen gerät auf Gegenfahrbahn und kollidiert mit Ford

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr eine Personenwagenlenkerin mit ihrem blauen Citroen von Liestal kommend auf der Oberen Hauensteinstrasse in Richtung Hölstein. Aus noch zu klärenden Gründen geriet sie zwischen Bad Bubendorf und Talhaus auf die Gegenfahrbahn. In der Folge kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden weissen Ford.



Drei Personen und ein Hund bei Frontalkollision verletzt

Bei der Kollision wurden die 19-jährige Lenkerin des Citroens und deren Beifahrerin sowie die 46-jährige Lenkerin des Fords und ihr Hund verletzt. Alle beteiligten Personen wurden durch die Rettungsdienste sowie die Rega in umliegende Spitäler gebracht. Der Hund wurde in eine Tierklinik gebracht.

Beide Autos stark beschädigt

Beide Personenwagen wurden bei dem Unfall stark beschädigt und mussten durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden.

Obere Hauensteinstrasse rund vier Stunden gesperrt

Während der Bergungsarbeiten und der Sachverhaltsaufnahme musste die Obere Hauensteinstrasse für rund vier Stunden gesperrt werden. Der öffentliche Verkehr war kurzzeitig eingeschränkt.

Polizei untersucht den Unfallhergang

Die Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft haben die Ermittlungen zum genauen Sachverhalt aufgenommen.

Rega, Feuerwehr und Rettungsdienste im Einsatz

Im Einsatz standen neben der Polizei Basel-Landschaft und der Rettungsdienste, die Rega, die Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal, die Feuerwehr Wildenstein und das Feuerwehr-Inspektorat beider Basel.


Zeugenaufruf

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. Personen, welche das Unfallgeschehen beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft unter Telefon 061 553 35 35 zu melden.


 

Quelle: Polizei Basel-Landschaft
Bildquelle: Polizei Basel-Landschaft


Polizei.news informiert | Verkehrssicherheit und Frontalkollisionen

Frontalkollisionen vermeiden: Sechs wichtige Regeln für Fahrten auf Landstrassen

Auf Strassen mit Gegenverkehr können bereits kleine Fahrfehler schwerwiegende Folgen haben. Besonders bei Dunkelheit, schlechter Sicht oder engen Fahrbahnen ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Mit einer angepassten Fahrweise lassen sich viele gefährliche Situationen vermeiden.

1. Genügend Abstand zur Mittellinie halten

Auf Strassen mit Gegenverkehr sollten Fahrzeuglenkende ihre Position innerhalb des eigenen Fahrstreifens bewusst kontrollieren. Besonders in Kurven können Fahrzeuge beim Einlenken unbeabsichtigt zu weit zur Strassenmitte geraten.

Orientieren Sie sich am Verlauf Ihres Fahrstreifens und wählen Sie eine Geschwindigkeit, bei der Sie das Fahrzeug jederzeit sicher führen können. Schneiden Sie keine Kurven, auch wenn scheinbar kein Gegenverkehr vorhanden ist.

2. Geschwindigkeit an Sicht und Strassenverlauf anpassen

Eine signalisierte Höchstgeschwindigkeit ist keine Empfehlung, jederzeit so schnell zu fahren. Bei schlechter Sicht, engen Kurven oder schwierigen Strassenverhältnissen kann eine deutlich tiefere Geschwindigkeit notwendig sein.

Fahren Sie so, dass Sie innerhalb der überblickbaren Strecke rechtzeitig anhalten können. Berücksichtigen Sie auch, dass entgegenkommende Fahrzeuge unerwartet auftauchen können.

3. Ablenkungen während der Fahrt vermeiden

Schon ein kurzer Blick auf ein Mobiltelefon oder Navigationsgerät kann dazu führen, dass wichtige Veränderungen der Verkehrssituation übersehen werden.

Stellen Sie das Navigationsgerät vor der Abfahrt ein und legen Sie das Mobiltelefon ausser Reichweite. Wenn Sie etwas ändern müssen, halten Sie an einem geeigneten, sicheren Ort an.

4. Müdigkeit ernst nehmen

Übermüdung kann die Konzentration und Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigen. Warnsignale sind häufiges Gähnen, schwere Augenlider, Konzentrationsschwierigkeiten und Schwierigkeiten, die Spur konstant zu halten.

Wenn solche Anzeichen auftreten, sollten Sie die Fahrt unterbrechen. Eine sichere Pause und ausreichend Schlaf sind wirksamer als der Versuch, sich mit lauter Musik oder geöffneten Fenstern wachzuhalten.

5. Nach einem Unfall die Unfallstelle sichern

Nach einer Kollision hat die Sicherheit aller Beteiligten Vorrang. Schalten Sie nach Möglichkeit die Warnblinkanlage ein, sichern Sie die Unfallstelle unter Beachtung des Eigenschutzes und bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr.

Alarmieren Sie bei verletzten Personen die Rettungskräfte. In der Schweiz erreichen Sie die Polizei unter 117, den Sanitätsnotruf unter 144 und die allgemeine Notrufzentrale unter 112. Beachten Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte.

6. Tiere nach einem Unfall fachgerecht versorgen lassen

Auch mitfahrende Haustiere können bei einer Kollision verletzt werden. Verletzungen sind nicht immer sofort von aussen erkennbar.

Ein verletztes Tier sollte möglichst ruhig gehalten und tierärztlich untersucht werden. Achten Sie beim Umgang mit einem verletzten Hund auf Ihre eigene Sicherheit, da auch normalerweise friedliche Tiere aus Angst oder Schmerz unerwartet reagieren können. Für Autofahrten ist eine geeignete Sicherung des Tieres wichtig.

Gut zu wissen: Bei einer Frontalkollision wirkt die Bewegungsenergie der beteiligten Fahrzeuge auf deren Insassen und die Fahrzeugstrukturen. Selbst bei Geschwindigkeiten unterhalb der erlaubten Höchstgeschwindigkeit können schwere Verletzungen entstehen. Sicherheitsgurten, korrekt eingestellte Kopfstützen und geeignete Kinderrückhaltesysteme sind deshalb unverzichtbar.

Praktischer Tipp: Prüfen Sie vor einer Fahrt mit Haustieren, ob Transportbox oder Sicherungssystem korrekt befestigt sind. Legen Sie bei längeren Fahrten rechtzeitig Pausen ein und verzichten Sie bei Müdigkeit auf die Weiterfahrt.

Weitere Informationen: Aktuelle Berichte über Verkehrsunfälle, Rettungseinsätze und Massnahmen zur Verkehrssicherheit finden Sie auf Feuerwehr-News Schweiz.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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